Was ist gymnastizierendes Reiten?

Pferde sind auch nur Menschen

Pferde sind von Natur aus nicht dafür gemacht, Reiter (oder andere Lasten) zu tragen. Außerdem sind sie genauso schief und händig wie wir Menschen. 

 

Man kann sich das so vorstellen, wie wenn ein normaler Mensch eine schwere Reisetasche oder ein nicht mehr ganz kleines Kind tragen muss. In unebenem Gelände, über einen längeren Zeitraum und dann bitte auch noch elegant aussehen. Ich würde meistens auf der rechten Seite tragen, weil ich Rechtshänder bin, versuchen eine Reisetasche über die Schulter zu hängen, um die Hand- und Armmuskulatur zu entlasten, zwischendurch mal auf die linke Seite wechseln, aber nicht lange, denn die ist ja schwächer. Elegant aussehen würde ich dabei nicht und schon bei der Vorstellung tut mir alles weh. Wenn ich das regelmäßig machen würde, würde mein Körper verschleißen. Es gibt menschliche Knochenfunde, bei denen man aufgrund der Abnutzung, aber auch der Ausprägung bestimmter Teile, ziemlich genau sagen kann, welche Berufe die Menschen zu Lebzeiten ausgeübt haben. 

 

Bei gerittenen Pferden ist das ganz genauso. Wenn wir also reiten wollen, ohne dass es tierschutzrelevant wird, müssen wir dafür sorgen, dass es den Pferden dabei gut geht und sie keinen Schaden nehmen. 

 

Dabei sind viele verschiedene Aspekte zu beachten, angefangen beim freundlichen, wohlwollenden Umgang mit dem Pferd, über die möglichst artgerechte Haltung, gute Pflege und Fütterung, passende Ausrüstung bis hin zu einem beweglichen, fühlenden und denkenden Reiter, der mit passendem Training das Pferd in die Lage versetzt, sich unter dem Reiter gesund zu bewegen.

 

Kurz gesagt: Das Pferd muss in die Mucki-Bude!

Da die meisten Fitnessstudios allerdings weder Mitgliedschaften für Pferde anbieten, noch mit den passenden Geräten ausgestattet sind, muss das Training für die Pferde anderweitig stattfinden. 

 

Das macht den Reiter zum Personal Trainer seines Pferdes, der mit einer Mischung aus Yoga, Pilates und Aerobic die Händigkeit (= Schiefe) des Pferdes mindert, das Gleichgewicht vorne/hinten, rechts/links und diagonal verbessert und die Muskulatur stärkt, die das Pferd braucht, um den Reiter gesund tragen zu können. 

  

Optimierung des Bewegungsablaufs

Ziel des gymnastizierenden Reitens ist ein Pferd, das seinen Reiter verschleißarm trägt. Dazu muss es mit beiden Hinterbeinen abwechselnd gleichmäßig unter den gemeinsamen Schwerpunkt von Pferd und Reiter treten. Solange sich das Bein vor dem Lot des Hüftgelenks befindet, muss es sich beugen und das Gewicht tragen (Last aufnehmen), kommt es im Laufe der Bewegung hinter das Lot, schiebt es die Last vorwärts. Das ist im Prinzip der Beginn eines Bewegungsablaufes, der zu einem nach oben schwingenden Rücken und einer Entlastung der tragenden Strukturen der Vorderbeine führt. Unterschiede ergeben sich unter anderem durch verschieden Gangarten.

 

Die vorhin schon angesprochene Schiefe des Pferdes äußert sich auch in der unterschiedlichen Nutzung der Beine, sowohl vorne als auch hinten. Ein Vorderbein trägt meistens mehr als das andere, ist dadurch stärker und die Schulter muskulöser. Ein Hinterbein schiebt mehr (oft diagonal und in Richtung der starken Schulter) und tritt dabei meistens nicht unter das gemeinsame Gewicht, sondern etwas am Körper vorbei. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie menschliches Rollerfahren: Das Standbein steht auf dem Roller, macht Minikniebeugen und trägt das Körpergewicht, das Spielbein treibt den Roller an, indem es neben dem Schwerpunkt her die Last nach vorne schiebt.

 

Das Gewicht muss also von der starken Schulter mit auf die schwächere verteilt werden, um beide Vorderbeine gleichmäßig zu belasten und nicht eines zu überlasten. Außerdem muss das mehr schiebende Hinterbein dazu gebracht werden, auch unter den Schwerpunkt zu treten und Last aufzunehmen. 

 

Im direkten Zusammenhang mit dieser unterschiedlichen Nutzung der Beine steht die natürliche Biegung der Längsachse des Pferdes in eine Richtung. Wie beim Menschen sind die verschiedenen Bereiche der Wirbelsäule unterschiedlich beweglich. Seitlich lässt sie sich in eine Richtung mehr/besser biegen als in die andere (beim Menschen die Seitbeuge links und rechts, da ist vermutlich auch eine Seite leichter). Grund hierfür sind, vereinfacht ausgedrückt, verkürzte Muskelketten auf einer Seite.

 

Gymnastizierendes Reiten

Ein guter Reiter fühlt, auf welche Art und Weise sein Pferd sich gerade bewegt. Und er weiß, mit welchen Maßnahmen er die Bewegungen des Pferdes verbessern kann (damit meine ich nicht den Einsatz zusätzlicher Ausrüstungsgegenstände). 

 

Durch das gezielte und exakte Reiten von Bahnfiguren, insbesondere Wendungen, gebogene Linien und Handwechsel, wird das Gewicht zwischen den Schulter hin und her balanciert und die natürliche Biegung der Längsachse ausgeglichen. 

 

Mithilfe von Seitengängen kann man man die Schulterpartie des Pferdes so vor der Hinterhand platzieren, dass das mehr schiebende Hinterbein nicht mehr an der Last vorbeilaufen kann.

 

Die verschiedenen Gangarten, Übergänge zwischen den Gangarten und Tempowechsel können dabei für zusätzliche Dynamik sorgen. 

 

Kombinationen aus der Linienführung, Gangart und ggf. Seitengängen ermöglichen ein sehr individuelles Training des Pferdes.

 

Dieses Training kann in der Reitbahn, aber auch im Gelände und/oder über Hindernisse erfolgen.

 

Natürlich muss das Reiten dem Alter, Ausbildungsstand, der Kondition, der Veranlagung und nicht zuletzt der Tagesform des Pferdes angepasst werden. Bekommt das Pferd Muskelkater oder fühlt es sich überfordert, wird es beim nächsten Mal keine Lust mehr auf Training haben. Damit macht man sich als Reiter nur unnötig das Leben schwer. 

 

Fun Facts über mich

Mit Lotta am Naumburger Dom
Mit Lotta am Naumburger Dom
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Corona-Spezial für meine Schülerinnen

Liebe Reitschülerinnen,

ich habe für uns eine Facebook-Gruppe erstellt, in der wir uns austauschen können, Fragen beantworten, Videos teilen etc.

Diese Gruppe ist nur für meine regelmäßigen Reitschülerinnen gedacht, die ich momentan nicht persönlich treffen kann.

Wer daran teilnehmen möchte, melde sich bitte via Facebook bei mir

Hier ist der Link zu der Gruppe: https://www.facebook.com/groups/498322837723681/

 

Grenzlandritt 2019

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... Dankbarkeit

Sinja im Januar 2018
Sinja im Januar 2018

Schimmelreiten macht glücklich. Hafireiten natürlich auch!

 

In den letzten Wochen hatte ich viel um die Ohren und dann kommen meine beiden Pferde leider immer etwas zu kurz. Umso glücklicher bin ich dann, wenn ich feststelle, dass die vorhergehende Arbeit nicht umsonst war, sondern sich das Gelernte gefestigt hat und abrufbar geworden ist.

 

So hatte ich bei der letzten Reiteinheit mit dem Schimmel noch an der Losgelassenheit zu arbeiten, d.h. ihn mental zu entspannen, damit er überhaupt zu irgendwas in der Lage ist.

 

Das ist schon ein paar Wochen her, seitdem habe ich ihn nur zum Gassigehen mitgenommen. Dabei arbeiten wir dann an der Überwindung von Geländehindernissen etc. Gestern und heute habe ich ihn mal wieder geritten. Gestern gab es nicht wie sonst immer Klemmen im Schritt, heute konnten wir sogar ganz ohne Gehampel schön antraben und gleich arbeiten. Auf der linken Hand waren sogar ein paar gewollte Galoppsprünge im Angebot (rechts nur zwei am Stück und dann einen Tretbuckler. Heißt das nicht Kapriole? ;-) Wir arbeiten an den Schulen über der Erde!!!) Im Schritt gab es ein paar Schritte im Travers, im Trab ein bißchen Schulterherein. Ohne Gehampel und Protest. So macht Reiten Spaß- aber leider darf man es ja nicht übertreiben und muss irgendwann freiwillig absitzen, bevor man abgesessen wird... Daher habe ich jetzt Zeit für NOCH EINEN Jahresrückblick:

 

Mein 2018 hat echt bescheiden angefangen. Eines kam zum anderen, aber das Schlimmste war, dass ich Sinja, meinen Seelenhund, viel zu früh gehen lassen musste.

 

Aber wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere und nun bereichert Lotta (ja, aus der Krachmacherstraße...) unser Leben. Wir ihres hoffentlich auch.

 

Auch dieses Jahr wieder haben wir gemeinsam viel erreicht,

  • Fortschritte gemacht,
  • Travers gelernt,
  • hart gekämpft,
  • verloren und gewonnen,
  • neu angefangen,
  • neue Freunde gefunden, 
  • Ängste, Unsicherheiten und Schwächen überwunden,
  • sind wieder in den Sattel gestiegen,
  • sind getrabt und galoppiert,
  • haben Schlitten gezogen,
  • Gräben übersprungen,
  • Grenzen überquert,
  • Entscheidungen getroffen,
  • Pläne gemacht, verworfen und verwirklicht. 

Darüber bin ich unglaublich glücklich.

 

Und ich bin dankbar. Meinem lieben Thomas für seine Geduld und Nachsicht mit mir und meinen Spleens, für das Leben auf dem Ponyhof und für Lotta, die er für uns gefunden hat. Meinen Kundinnen für ihr Vertrauen und ihre Treue und die tolle gemeinsame Zeit. Ihren Pferden für ihre Kooperation und lehrreiche Stunden. Meinen Lehrern, dafür dass sie mich an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. Und nicht zuletzt meiner Familie und meinen Freunden, die immer da sind, wenn ich sie brauche, auch wenn ich wenig Zeit für sie habe. 

 

Ich habe viel gelernt in diesem Jahr und demnächst stehen ein paar Veränderungen an, daher bin ich gespannt, was uns das Neue Jahr bringt und wünsche euch und Euren zwei- und vierbeinigen Familien einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!

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Hilfszügel II

Extra ein nicht so schönes Reitbild: Ich versuche, Anni von ihrer starken rechten Seite auf die schwächere linke umzubalancieren. Das fällt ihr schwer, deshalb macht sie sich im Hals fest.
Extra ein nicht so schönes Reitbild: Ich versuche, Anni von ihrer starken rechten Seite auf die schwächere linke umzubalancieren. Das fällt ihr schwer, deshalb macht sie sich im Hals fest.

Claus Penquitt sagte den schönen Satz: "Hilfszügel sind für Hilfsschüler" Da ich aber weder meine Pferde oder Schüler noch mich dazu zähle, lehne ich Hilfszügel ab. Alle Arten davon.

 

Meiner Meinung nach haben Hilfszügel keinerlei Daseinsberechtigung, denn sie hindern das Pferd daran, sich frei zu bewegen und mich, den Problemen meines Pferde auf die Spur zu kommen und sie zu beheben.

 

Wenn ich hinschaue, zeigt mir das Pferd ohne Hilfszügel mit seinem Gangbild und seiner Haltung, wo es Schwierigkeiten hat, etwa mit der Balance oder der Lastaufnahme eines Beins. Dazu muss ich natürlich auch hinsehen. Und die Symptome erkennen. Und die Ursache herausfinden. Und dann daran arbeiten.

 

Dazu wiederum muss ich natürlich wissen, woran es liegt, dass das Pferd sich raushebt, auf die Schulter fällt oder sich auf die Hand legt. Und wissen, was ich dagegen tun kann.

 

Jeder Reiter (und auch ggf. nichtreitender Pferdebesitzer) ist der Trainer seines Pferdes. Ein guter Trainer wird immer mit seinem Klienten im Gespräch darüber bleiben, wie dieser die Übung empfindet, ob's zu schwer war und hinterher Muskelkater gab oder ob sich vielleicht die Beweglichkeit verbessert hat.

 

Wenn ich meinem Trainingspartner Pferd "den Mund verbiete", indem ich es in eine Zwangshaltung bringe, findet nur noch eine einseitige Kommunikation statt, nämlich Befehle seitens des Menschen, unabhängig davon, ob das Pferd den Anforderungen gewachsen ist oder nicht.

 

Wenn ich aber mein Pferd mitreden lasse und auf seine Probleme eingehe, fördert das das Vertrauen des Pferdes in mich und auch in sich selbst, denn wir verbessern dann gemeinsam sein Körpergefühl, Balance, Beweglichkeit, Kraft und Koordination.

 

Ich finde, wir sind es unseren Pferden schuldig, so viel wie möglich an uns selbst zu arbeiten und zu lernen, um mit ihnen im Gespräch bleiben zu können und ihnen nicht aus Angst vor einer Diskussion, der wir nicht gewachsen sind, den Mund verbieten zu müssen.

 

Ein Pferd mit Hilfszügeln, womöglich unter dem Reiter, ist wir eine Ballerina mit schlecht gepacktem Marschrucksack und auf den Rücken gefesselten Händen, die Schwanensee tanzen soll. Das geht gar nicht!

Erfolgsgeschichten

Heute ist ein ganz toller Tag für mich. Nicht nur, weil ich ab heute Urlaub habe, sondern weil ich mit zwei sehr lieben Reitschülerinnen und ihren Isis einen weiteren Meilenstein erreicht habe. 

 

Im Frühjahr 2015 baten sie mich um Hilfe, weil es bei einer Begegnung mit einem Hubschrauber im Geländer einen Reitunfall gab und das Vertrauen auf beiden Seiten dahin war.

 

Wir haben uns gemeinsam vorgearbeitet von Führübungen und Bodenarbeit zum Longieren in der Dual-Aktivierung und Equikinetic. Langsam stellte sich wieder Vertrauen ein, sodass ein erster Meilenstein ein gemeinsamer Spaziergang im Gelände war.

 

Recht bald haben wir auch wieder mit dem Reiten auf dem Platz angefangen und die teilweise recht spärliche Grundausbildung von Mädels und Ponies aufgefrischt und nachgeholt. 

 

Mit einem Pony an der Hand und einem unter dem Sattel konnten wir auch die Unfallstelle wieder besuchen. 

 

Ganz nebenbei haben sich die Ponies nicht nur physisch, sondern auch psychisch enorm weiterentwickelt. Sie wissen jetzt, wo ihre Beine sind und bekommen keine hysterischen Anfälle mehr. Wenn sie mal erschrecken, kann man einfach nahtlos weiterarbeiten.

 

Das Pferd, das von der Vorbesitzerin als nicht longierbar verkauft wurde, galoppiert inzwischen gelassen und in schöner Haltung an der Longe. 

 

Im letzten Winter haben wir angefangen, ziehen zu üben, um den Reitplatz abziehen zu können. Das funktionierte ganz problemlos und führte zu einer lustigen Schlittenpartie im Schnee. 

 

Nach einer Babypause haben wir inzwischen auch das zweite Pony wieder regelmäßig unter dem Sattel und haben noch einmal ganz von vorne mit ihm angefangen. Lenkung, Gas und Bremse funktionieren wieder, also haben wir es heute gewagt, mit beiden Pferden ausreiten zu gehen. Zur Sicherheit war ich zu Fuß dabei, um den Jungspund notfalls anleinen zu können, das war aber gar nicht nötig. Wir waren eine Stunde lang unterwegs und haben ohne irgendwelche Ausfälle ein Fahrrad, einen Mann mit Hund, zwei Autos, blaue Tonnen, einen Pferdehof und zum Schluss ein Stück Siedlung passiert.

 

Mädels, ich bin stolz auf Euch! 

Reiterfitness

Am Freitag habe ich am Firmenlauf teilgenommen und festgestellt, dass ich trotz Sinjas Bemühungen reichlich unfit bin. Letztes Jahr konnte ich noch ohne Training einfach 5 km durchjoggen, gerade habe ich noch 5 kg mehr auf den Rippen, da geht das nicht mehr so einfach. Peinlich. Im letzten Jahr habe ich ärztlich verordnet das Laufen sein lassen, angeblich besser für mein Rückenleiden (auch so eine Baustelle)... Nunja...

 

Langer Rede kurzer Sinn: Ich muss mehr tun. Schließlich ist Reiterfitness auch sehr im Sinne des Pferdes. Also habe ich wieder angefangen, die morgendliche Hunderunde zu joggen. Ich habe nachgesehen, die Runde ist etwa 3 km lang und laut Google kann man sie so nicht laufen- da, wo der Weg angeblich zuende ist, mache ich einfach 'ne Pause ;-) Die werden übrigens schon weniger. 

 

Nächste Woche werde ich die Runde durchlaufen können, dann nehmen wir wieder eine andere Strecke in Angriff.

 

Zum Laufen: Damit es nicht auf die Knie und Hüften geht, braucht man die richtige Technik. Für mich ist das Natural Running, seit einem Laufkurs vor ein paar Jahren geht es meinen Knien mit Laufen besser als ohne. Und der Kurs wurde zum großen Teil von meiner Krankenkasse übernommen. 

 

Zum Abschluss für heute geht mein Dank an meine Kollegin Katharina Schneidhofer, die immer so schöne Sportbilder auf Facebook postet. Mich beim Laufen werde ich Euch vorerst ersparen, vielleicht gibt's mal ein Bild von meiner vierbeinigen Laufpartnerin :-)

 

So long!

 

Schimmelreiten

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Schimmelgeschichten

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Handarbeiten :-)

Heute gibt's mal nur ein Bild, es ist immer schon so früh dunkel und in der Halle werden Handyfotos meist nicht so toll.

 

Nachdem Kytills Zähne jetzt in Ordnung sind, habe ich mal seine Trense rausgekramt. Erfreulicherweise hat er mit dem Anziehen keine Probleme, das funktioniert wie bei Anni: Trense hinhalten, Pferd steigt rein. Sehr angenehm. 

 

Da hört es allerdings auch schon auf mit der Ähnlichkeit. Abkau-Übungen sind bäh! Kontaktaufnahme am Zügel auch. Geradeausführen von links geht so, von rechts geht gar nicht, erst recht nicht mit einer Gerte in der Hand.

 

Wir arbeiten uns also langsam an den Gertengebrauch ran, an der Longe geht es schon prima, allerdings arbeiten wir echt nur mit der Reitgerte, die Bogenpeitsche, die ich normal zum Longieren benutze, haben wir noch gar nicht getestet...

 

Biegen und Abbiegen bei der Handarbeit führt zum Verkriechen und er wird hektisch. Er wird sowieso schnell hektisch, wenn irgendwas Neues oder Ungewohntes kommt. Oder halt was, das für ihn negativ belegt ist.

 

Aber er überrascht mich immer wieder. Wir haben mit der Aufsteighilfe im Equiplace gearbeitet, das war unspektulär.

 

Wenn der Hocker links steht und ich von rechts Chips einwerfen möchte, muss ich mich über ihn drüberlehnen. Uninteressant (also das Drüberlehnen, der Chip nicht). Er ist gerade mal wieder etwas fest rechtsrum, der Kopf kommt lange nicht so weit rum wie bei Anni. Also muss ich mich doch eher drüberlegen, und weil er so riesig ist, muss ich vom Hocker aus hochspringe und mich dann bäuchlings auf's Pferd legen. Auch das ist ihm wurscht, solange er an das Bonbon kommt. 

 

Am nächsten Tag habe ich von beiden Seiten ausprobiert, was er sagt, wenn ich ein Bein über seinen Rücken lege: Genau gar nichts. Rechter Hand fällt ihm das Einparken etwas schwerer, aber er wurde in der Vergangenheit vermutlich eher nur von links gehändelt, das ist also nicht weiter verwunderlich.

 

Dem Aufsitzen steht also nicht mehr viel im Wege, außer, dass ich immer meine Reitkappe vergesse... Und dem Losreiten auch nicht, wenn wir am Dienstag von der Therapeutin unseres Vertrauens grünes Licht bekommen. Ich werde berichten.

 

Und die Anni ist ja auch noch da. Anni findet Longieren einigermaßen doof, Handarbeit aber toll. Bitte, kann sie haben! Vor allem wird einem bei dem Wetter dann auch warm bei der Arbeit.

 

Zum Aufwärmen Abkau-Übungen und Bahnfiguren von lins und rechts geführt, von innen und von außen, das klappt prima. Übertreten und Schulterherein auf geraden und gebogenen Linien, auch in Konterstellung machen richtig Spaß. Am Travers müssen wir nochmal arbeiten, das mache ich in der Bodenarbeit von innen, gelockt also, in der Handarbeit ist das wegen der Zügelführung aber geschickter von außen, denke ich. Da sie es ja aber schon kann, wird das kein großes Ding sein.

 

Geschlossenes Stehen fällt schwer, vor allem, weil sie bei Korrekturen immer anfängt rumzuhampeln. Ich muss zusehen, dass ich da noch mehr Ruhe reinbringe. Das ist schwierig, weil ich im Vorwärts immer mehr Energie ins Pferd bringen muss, damit die Hinterhand mitkommt.

 

Am Trab müssen wir noch arbeiten, das ist ganz schön unausbalanciert. Es war schonmal besser, aber da kommen wir auch wieder hin.

 

Als wir beide gestern gut aufgewärmt waren, habe ich mich zum Traben dann einfach draufgesetzt. Und siehe da, sie läuft wie ein Glöckchen, besser als mit Sattel. Ich fürchte, der muss mal wieder passend gemacht werden, der Sattler ist aber schon bestellt...

 

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30.01.2016: offenes Training in Hof/Haidt

Am Samstag, den 30.01.2016 findet von 14 Uhr bis 17 Uhr ein offenes Training statt.

 

Inhaltlich wird sich der Nachmittag am Ausbildungsstand und den Wünschen der Schüler orientieren, von Bodenarbeit über Dualaktivierung und Equikinetic bis Reitunterricht kann alles vorkommen.

 

Interessierte Zuschauer sind herzlich eingeladen.

13.02.2016: Thüringen-Tour

Am 13. Februar findet vormittags ein Minikurs Dualaktvierung in Treppendorf statt. Hier ist noch ein Platz für einen Teilnehmer mit Pferd und evtl. ein paar Zuschauerplätze frei.

 

Geplant sind eine gemeinsame Theorie-Einheit und zwei Praxiseinheiten pro Teilnehmer.

 

Die Kosten für den Minikurs liegen bei 70 € pro Teilnehmer inkl. Anfahrt.

 

Anmeldung bitte über das Kontaktformular.

 

Nachmittags könnte in der Nähe ein zweiter Minikurs oder auch Einzelstunden mit Wunschthema stattfinden.

 

Bei Interesse bitte einfach melden.

 

Auf ein gutes Jahr 2016!

Kein Jahresrückblick an dieser Stelle, nur ein herzliches Dankeschön an alle, die mich in 2015 begleitet und unterstützt haben. Ich wünsche mir, dass die gute Zeit mit Euch im neuen Jahr weitergeht!

 

Auch keine guten Vorsätze, darüber habe ich ja schon öfter geschrieben.

 

Aber neue Projekte:

  • Pferd und Reiter fit für den Ritt: Was kann (und sollte) der Reiter tun, um seine eigenen körperlichen Fähigkeiten auszubauen und damit dem Pferd zu helfen?
  • Für alle, die immer nur gucken kommen wollen: Öffentliches Training am Samstagnachmittag Termine und Themen werden gesondert bekanntgegeben.
  • Blog-Reihe "Lieblingsübungen": Um Euch Ideen für Euer Training mit dem Pferd zu liefern, werde ich Euch jeden Monat eine meiner Lieblingsübungen vorstellen.

Anni und ich wünschen Euch allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2016!

12.12.2015: Minikurs Sitzschulung und Hilfengebung

Winterausritt, vielen Dank für das Foto :-)
Winterausritt, vielen Dank für das Foto :-)

Am Samstag, den 12.12.2014  findet ein Minikurs zum Thema Sitzschulung und Hilfengebung im Reitstall Goldkorn in Hof/Haidt statt.


Der Kurs dauert von 14 Uhr bis etwa 17 Uhr. Wir werden im Stübchen und in der Reithalle verschieden Übungen mit und ohne Pferd durchführen, um den Sitz zu verbessern und die Hilfengebung zu verfeinern.


Für einen guten Sitz, der das Pferd nicht stört, braucht der Reiter u.a. Balance, Koordination und Beweglichkeit. Und für Hilfengebung, die das Pferd unterstützt, wird Timing und Gefühl benötigt. Daran werden wir gemeinsam arbeiten.


Die Kursgebühr beträgt 50 € pro Teilnehmer, Fragen und verbindliche Anmeldung bitte über das Kontaktformular.

Neu im Angebot: *Minikurse am Nachmittag*

Gedacht sind sie für max. 3 Teilnehmer mit Pferd, um individuell und intensiv auf Probleme und Wünsche eingehen zu können. Gut ausgebildete Lehrpferde sind hier am Hof vorhanden.

Die Themenschwerpunkte für den Nachmittag sind frei wählbar, beispielsweise
- Dualaktivierung
- Equikinetic
- Gymnastizierende Bodenarbeit
- Gymnastizierendes Reiten
- Trail-Übungen
- Sitzschulung und Hilfengebung

Nach einer kleinen Einführungsrunde arbeiten wir mit den Pferden und setzen uns abschließend noch einmal kurz zusammen. Insgesamt dauert der Kurs also etwa 4 Stunden.

Wir haben eine Reithalle und ein warmes Stübchen, können also witterungsunabhängig arbeiten.

Die Kursgebühr beträgt 50,00 € inkl. Lehrpferd.

Anfragen, Terminabstimmung und verbindliche Anmeldung bitte über das Kontaktformular.

22./23.08.2015 Dualaktivierung® - geritten in Hof/Haidt

Ob mit der Fahne, an der Longe, am langen Zügel oder geritten, Dualaktivierung® sorgt für Verknüpfungen - zwischen Mensch und Pferd, zwischen Vor- und Hinterhand und zwischen den Gehirnhälften ;-)

 

Aber erst geritten wird die Dualaktivierung® richtig effektiv. Dennoch bleibt sie ebenso anpassbar an jedes Pferd-Reiter-Team wie die Arbeit am Boden, vom Lenken üben bis hin zum Piaffetraining ist alles möglich.

 

In diesem Kurs wird erklärt, wie und warum Dualaktivierung wirkt und wie man sie richtig anwendet.

 

Der zweite Kurstag baut auf dem ersten auf.

 

Die Teilnahme mit eigenem Pferd ist erwünscht, Lehrpferde stehen nach Absprache zur Verfügung.

 

Die Kursgebühr für beide Tage beträgt 160,00 € und enthält nur die Teilnahme und die Anlagennutzung, Verpflegung und ggf. Pferdeunterbringung werden gesondert berechnet.

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 16.08.2015 an post@Training-fuer-Pferde.de

15.08.2015 gymnastizierende Bodenarbeit für Einsteiger in Hof/Haidt

Training für Pferde ist ein Programm, das Pferde durch gymnastizierende Übungen am Boden und unter dem Sattel geschmeidig und stark für den nächsten Ausritt macht.

 

Im Einsteiger-Bodenarbeitskurs werden das Warum und das Wie verschiedener Übungen gemeinsam in Theorie und Praxis erarbeitet, inhaltlich abhängig von den 2- und 4-beinigen Teilnehmern. 

 

Die Teilnahme mit eigenem Pferd ist erwünscht, Lehrpferde stehen nach Absprache zur Verfügung.

 

Die Kursgebühr beträgt 80,00 € und enthält nur die Teilnahme und die Anlagennutzung. Verpflegung und ggf. Pferdeunterbringung werden gesondert berechnet.

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 09.08.2015 an post@Training-fuer-Pferde.de

08./09.08.2015 Dualaktivierung® am Boden in Hof/Haidt

Ob mit der Fahne, an der Longe, am langen Zügel oder geritten, Dualaktivierung® sorgt für Verknüpfungen - zwischen Mensch und Pferd, zwischen Vor- und Hinterhand und zwischen den Gehirnhälften ;-) Aber auch hier findet die Basisarbeit am Boden statt.

 

In diesem Kurs wird erklärt, wie und warum Dualaktivierung® wirkt und wie man sie richtig anwendet. Der zweite Kurstag baut auf dem ersten auf.

 

Die Teilnahme mit eigenem Pferd ist erwünscht, Lehrpferde stehen nach Absprache zur Verfügung.

 

Die Kursgebühr für beide Tage beträgt 160,00 € und enthält nur die Teilnahme und die Anlagennutzung, Verpflegung und ggf. Pferdeunterbringung werden gesondert berechnet.

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 02.08.2015 an post@Training-fuer-Pferde.de

01./02.08.2015 Equikinetic® - Grundlagen in Hof/Haidt

Equikinetic® macht Pferde geschmeidig und muskulös und dadurch fit für den Ritt. Alle Pferde profitieren von dieser effektiven Art des Longierens, auch Jungpferde, Rentner und Rekonvaleszenten.

 

Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen der Equikinetic in Theorie und Praxis. Der zweite Kurstag baut auf dem ersten auf.

 

Die Teilnahme mit eigenem Pferd ist erwünscht, Lehrpferde stehen nach Absprache zur Verfügung.

 

Die Kursgebühr für beide Tage beträgt 160,00 € und enthält nur die Teilnahme und die Anlagennutzung, Verpflegung und ggf. Pferdeunterbringung werden gesondert berechnet.

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 26.07.2015 an post@Training-fuer-Pferde.de

29./30.08.2015 Einsteiger-Reitkurs in Hof/Haidt

Training für Pferde ist ein Programm, das Pferde durch gymnastizierende Übungen am Boden und unter dem Sattel geschmeidig und stark für den nächsten Ausritt macht.

 

Im Einsteiger-Reitkurs werden in Theorie und Praxis die Grundlagen gymnastizierenden Reitens mit feinen Hilfen erarbeitet:

  • Sitz und Hilfengebung
  • gymnastizierende Bahnfiguren
  • einfache Trailübungen

Der zweite Kurstag baut auf dem ersten auf.


Dieser Kurs ist NICHT für Reitanfänger gedacht, sondern für Reiter, die einen anderen als den "herkömmlichen" Weg suchen, mit ihrem Pferd umzugehen und diese Reitweise kennenlernen möchten!

 

Die Teilnahme mit eigenem Pferd ist erwünscht, Lehrpferde stehen nach Absprache zur Verfügung.


Die Kursgebühr beträgt 160,00 € und enthält nur die Teilnahme und die Anlagennutzung. Verpflegung und ggf. Pferdeunterbringung werden gesondert berechnet.


Verbindliche Anmeldung bitte bis zum 23.08.2015 an post@Training-fuer-Pferde.de

01.08.-14.09.2015: Sommerferien-Special

12 Stunden Intensivkurs Pferd für Interessierte jeden Alters


Dies ist ein Kurs für alle, die sich schon immer für Pferde interessiert haben und sie endlich näher kennenlernen wollen. Oder auch für Menschen, die Vorkenntnisse haben, ihr Wissen und Können aber vertiefen möchten.


Von A wie Aufhalftern über Bodenarbeit, Fütterung, Haltung, Pflege, Reiten, Training und Umgang (nicht in der Reihenfolge) bis Z wie Zubehör ist alles drin.


Am Ende dieses Kurses wird sicher keine Turnierteilnahme stehen, Reiten lernt man nicht in 12 Stunden, aber ein gemütlicher Ausritt durch das schöne Hochfranken könnte durchaus drin sein. 


Mitzubringen sind:

  • gute Laune,
  • mindestens mittelmäßige körperliche Fitness und die Bereitschaft, sie auszubauen,
  • max. 85kg Körpergewicht (in Hinblick auf die mitarbeitenden Kleinpferde)
  • festes Schuhwerk, zweckmäßige Kleidung
  • bei Minderjährigen eine Reitkappe (die schadet auch Erwachsenen nicht, könnte aber ausgeliehen werden)


Der Kurs findet nach individueller Absprache zweimal wöchentlich bis täglich mit ein oder zwei Teilnehmern statt.


Die Kursgebühr beträgt 400,00 € und ist im Voraus zu entrichten. Hierin enthalten sind 12 Einheiten in Theorie und Praxis sowie das Pferd und die Anlagennutzung.


Verbindliche Anmeldung bitte nur an post@Training-fuer-Pferde.de

09.05.2015: Demonachmittag Dualaktivierung und Equikinetic in Hof

Aller guten Dinge sind 3, deshalb hier die Einladung zum 3. Demo-Nachmittag:


Einladung

zum Demo-Nachmittag

Dualaktivierung und Equikinetic

am 09.05.2015 von 14.00 Uhr bis etwa 18.00 Uhr

auf der Reitanlage Goldkorn, Hof/Haidt


Ich freue mich, auch in Hof die Dualaktivierung und Equikinetic praktisch am Pferd vorstellen zu können.


Inhalte:

  • kurze theoretische Einführung in die Dualaktivierung

  • praktische Vorführung der Dualaktivierung

  1. an der Longe

  2. als Longewalking

  3. geritten
  • kurze theoretische Einführung in dieEquikinetic

  • praktische Vorführung der Equikinetic


Teilnahmegebühr 10,00 € pro Person, vor Ort zu entrichten

Für 2-4 Teilnehmer besteht nach Absprache die Möglichkeit, mit ihren Pferden teilzunehmen (jeweils einer pro praktischem Programmpunkt). Teilnahmegebühr mit Pferd 20,00 €.

Um eine kurze formlose Anmeldung bis 02.05.2015 per Email an post@training-fuer-pferde.de oder telefonisch unter

0177 2685 341 wird gebeten.


26.04.2015: Demo-Nachmittag Dualaktivierung und Equikinetic in Reichenbach/Schönwald

Einladung

zum Demo-Nachmittag

Dualaktivierung und Equikinetic

am 26.04.2015 von 14.00 Uhr bis etwa 18.00 Uhr

bei Alexandra Spitz, Reichenbach 5, 95173 Schönwald


Alexandra und ich freuen uns, Dualaktivierung und Equikinetic praktisch am Pferd vorstellen zu können.

 

Inhalte:

  • kurze theoretische Einführung in die Dualaktivierung

  • praktische Vorführung der Dualaktivierung

  1. an der Longe

  2. als Longewalking

  3. geritten

  • kurze theoretische Einführung in die Equikinetic

  • praktische Vorführung der Equikinetic

 

Teilnahmegebühr 10,00 € pro Person, vor Ort zu entrichten bei Alexandra


Für 2-4 Teilnehmer besteht nach Absprache die Möglichkeit, mit ihren Pferden teilzunehmen

(jeweils einer pro praktischem Programmpunkt). Teilnahmegebühr mit Pferd 20,00 €.


Um eine kurze formlose Anmeldung bis 20.04.2015 an Janett per Email an post@training-fuer-pferde.de oder telefonisch unter 0177 2685 341 wird gebeten.


Auch hier steht keine Reithalle zur Verfügung, aber ein wetterfester Reitplatz, daher findet die Veranstalung auch bei bei Regen, bitte an entsprechende Kleidung denken.


Weitere Veranstaltungen dieser Art finden am 25.04.2015 in Creußen und im Mai in Hof statt, Informationen dazu auf www.training-fuer-Pferde.de


Bei Interesse besteht die Möglichkeit, Demo-Nachmittage oder ein- bis zweitägige Kurse bei Euch

am Stall zu veranstalten. Einzelheiten bitte unter o.g. Nummer oder Emailadresse erfragen.

25.04.2015: Demo-Nachmittag Dualaktivierung und Equikinetic in Creußen

Einladung

zum Demo-Nachmittag

Dualaktivierung und Equikinetic

am 25.04.2015 von 14.00 Uhr bis etwa 18.00 Uhr

bei Vicky Hollerbaum, 95473 Creußen


Vicky und ich freuen uns, Dualaktivierung und Equikinetic praktisch am Pferd vorstellen zu können.


Inhalte:

  • kurze theoretische Einführung in die Dualaktivierung

  • praktische Vorführung der Dualaktivierung

  1. an der Longe

  2. als Longewalking

  3. geritten

  • kurze theoretische Einführung in die Equikinetic

  • praktische Vorführung der Equikinetic


Teilnahmegebühr 10,00 € pro Person, vor Ort zu entrichten bei Vicky


Für 2-4 Teilnehmer besteht nach Absprache die Möglichkeit, mit ihren Pferden teilzunehmen (jeweils einer pro praktischem Programmpunkt). Teilnahmegebühr mit Pferd 20,00 €.


Um eine kurze formlose Anmeldung bis 20.04.2015 an Janett per Email an post@training-fuer-pferde.de oder telefonisch unter 0177 2685 341 wird gebeten.


Da leider keine Reithalle zur Verfügung steht, muss die Veranstaltung bei Regen leider entfallen, ein Ersatztermin wird ggf. kurzfristig bekannt gegeben.


Weitere Veranstaltungen dieser Art in Reichenbach bei Schönwald und in Hof werden im Mai stattfinden, Einladungen ergehen zeitnah.


Bei Interesse besteht die Möglichkeit, Demo-Nachmittage oder ein-bis zweitägige Kurse bei Euch am Stall zu veranstalten. Einzelheiten bitte unter o.g. Nummer erfragen.

Equikinetic - Aufbauprogramm

Pferde können aus verschiedenen Gründen ein Aufbautraining gebauchen:

  • Jungpferde müssen vor dem Anreiten genügend Muskulatur aufbauen, um den Reiter unbeschadet tragen zu können
  • das Pferd hatte eine krankheits- oder verletzungsbedingte Pause
  • oder hat aufgrund seines Alters abgebaut,
  • es ist über- oder untergewichtig
  • oder es könnte "einfach nur so" besser dastehen


In all diesen Fällen hilft ein sinnvoll aufgebautes und an das Pferd individuell angepasstes Fitnesstraining an der Longe. Ohne die Belastung durch den Reiter werden Verspannungen gelöst und die zum Reiten notwenige Muskulatur optimal trainiert.

 

Wer selbst schonmal im Fitness-Studio war, der weiß, dass ein einzelnes Training nicht ausreicht, um etwas zu bewirken. Man muss regelmäßig trainieren, um Erfolge zu sehen. Beim Pferd ist das nicht anders.

 

Muskelaufbau erfolgt nach dem Prinzip Belastung-Ermüdung-Erholung-Anpassung. Die ausgeführte Übung belastet die Muskulatur, die Energie verbraucht und dadurch ermüdet. In der Erholungsphase werden die verbrauchten Energiereserven wieder aufgefüllt. Um für eine erneute Belastung besser gewappnet zu sein, werden die Energiereserven aufgestockt, die Muskulatur wächst. Allerdings eben nicht während der Belastung im Training, sondern erst in der Pause danach. Die Pause ist also genauso wichtig wie das Training.

 

Muskeln verbrauchen auch im Ruhezustand Energie. Je mehr Muskelmasse, desto höher ist der Grundumsatz. Bei übergewichtigen Pferden hilft also Muskelaufbau beim Fettabbau.

 

Equikinetic ist ein einfaches, pferdefreundliches und höchst effektives Fitnessprogramm. Sie sorgt nicht nur dafür, dass Pferde ihre Reiter besser tragen können, sondern verhilft ihnen auch durch die bessere Balance zu mehr Selbstvertrauen und Ausgeglichenheit.


Bei einem gesunden, erwachsenen Pferd legen 12 Wochen intensives Aufbautraining den Grundstein für besseres und gesünderes Laufen unter dem Reiter. Zum Erhalt dieses Erfolges reichen wöchentliche Trainingseinhheiten. Jungpferde, Senioren oder Reha-Patienten benötigen natürlich ein entsprechend angepasstes Programm.


Gerne helfe ich bei der Erstellung und Durchführung eines Trainingsplans oder stelle die Equikintic in Theorie und Praxis im Rahmen eines Demo- oder Trainingstages vor Ort vor.





27.02.2015: VFD Hochfranken Vortrag

Claudi und Andy fleißig bei der Arbeit
Claudi und Andy fleißig bei der Arbeit

Das Frühjahr ist in Sich, mit dem Power-Paket Dualaktivierung + Equikinetic werden Pferde wieder fit für den Ritt.

 

Eine blau-gelbe Infoveranstaltung für Mitglieder und Freunde der VFD Hochfranken


am Freitag, den 27.02.2015 um 19.30 Uhr


im Gasthof Opel in Himmelkron